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Belastungsübung in der Atemschutz-Übungsanlage in Fürstenfeldbruck – an die körperlichen Grenzen gehen (07.12.2016)

Einsätze unter Atemschutz können sehr belastend sein. Daher müssen die zum Atemschutzgeräteträger ausgebildeten Feuerwehrleute einmal jährlich in einer Atemschutz-Übungsanlage eine Belastungsübung durchführen. Ziel der Übung ist, die körperliche Leistungsfähigkeit und den Umgang mit dem Atemschutzgerät zu überprüfen.

Bei der Belastungsübung ist mit dem Atemluftvorrat von 1.600 Litern eine Gesamtarbeit von 80kJ zu erbringen. Das Gewicht der Ausrüstung beträgt ca. 25 kg.

1. Teil:

Im Konditionsraum wird an zwei verschiedenen Arbeitsmessgeräten (in unserem Fall an der Endlosleiter und auf dem Laufband) Arbeit verrichtet.

Konditionsraum

Endlostreppe

2. Teil:

Begehen der verdunkelten Orientierungsstrecke im Übungsraum mit Hitzekammer, ständiges hoch und runter kriechen, Flackerlicht, Lärm, durch Röhren rutschen und ein Tank wo man sich auf Schulterhöhe nach oben ziehen muss.

Zurück im Feuerwehrhaus Mammendorf müssen die Atemschutzgeräte wieder einsatzbereit gemacht werden. Das heißt die Geräte müssen gereinigt, geprüft, gewartet, gefüllt und wieder in die Fahrzeuge verlastet werden.